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Stefan Oláh, Hofamt Priel, 2015
Hofamt Priel, 2. Mai 1945 – Todesmärsche

„Wenn ich von meiner Roszi etwas wüsste, so wäre alles in Ordnung. Ich weiß wirklich nicht, was mein Ende sein wird, aber ich fühle, dass ich nicht mehr lange durchhalte“, schreibt der 61-jährige Bihari Jószef am 30. Dezember 1944 in seinen Taschenkalender. Im Frühjahr wird er als ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter in einem Todesmarsch in Richtung Mauthausen getrieben und erreicht schließlich Hofamt Priel nahe Persenbeug. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1945 werden die schlafenden jüdischen Insass/inn/en des Auffanglagers Hofamt Priel von Angehörigen der Waffen-SS mit Kolbenhieben geweckt, in Gräben getrieben und erschossen. Mindestens 228 Menschen werden ermordet. Bei strömendem Regen übergießen Waffen-SS-Männer die Leichname mit Benzin und zünden sie an. Biharis Kalender wird gemeinsam mit Dokumenten anderer Opfer vom Gendarmeriebeamten Franz Winkler sichergestellt.

 

Während der Todesmärsche ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter/innen fielen einzelne Menschen oder ganze Gruppen hinter die Marschkolonnen zurück, konnten flüchten oder wurden zurückgelassen. Am 25. April richtete der Gendarmerieposten Persenbeug in zwei leerstehenden Baracken auf dem Gebiet der Gemeinde Hofamt Priel ein „Judenauffanglager“ für die vom Hauptmarsch Zurückgebliebenen ein. Das Massaker an den Häftlingen verübte die Waffen-SS.

 

Quelle: Katalog, „41 Tage. Kriegsende 1945 – Verdichtung der Gewalt“, AutorInnen: Dieter A. Binder, Georg Hoffmann, Monika Sommer, Heidemarie Uhl