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Die zum ‚Schneepalast‘ adaptierte Nordwestbahnhalle. Nordwestbahnhof, Wilhelm Willinger, Wien, um 1920. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Schneepalast

Heutzutage werden weltweit gigantische Skihallen betrieben, um Sportbegeisterten ein von Klimaverhältnissen unabhängiges Wintersportvergnügen zu bieten. Wenig bekannt ist jedoch, dass die erste kommerzielle Indoor-Wintersportanlage 1927 in Wien errichtet wurde. Dafür wurde die seit der Einstellung des Personenverkehrs 1924 leerstehende Bahnhofshalle des Nordwestbahnhofs in der Brigittenau in den sogenannten Schneepalast verwandelt. 150 Tonnen Kunstschnee wurden im Gebäude aufgetürmt, zwei Pisten, eine Rodelbahn und eine Skisprungschanze sollten die Stadtbevölkerung für den alpinen und nordischen Wintersport begeistern. Initiator des Projekts war der in Wien lebende norwegische Skispringer und Skilehrer Dagfinn Carlsen. Die Eröffnung am 26. November 1927 wurde von einem Attentat auf Wiens Bürgermeister <<Karl Seitz>> überschattet, der nach den Feierlichkeiten vor dem Schneepalast angeschossen wurde.

Aus betriebswirtschaftlichen Gründen musste die Skianlage im Mai 1928 bereits wieder ihre Tore schließen. Der Schneepalast steht nicht nur exemplarisch für die Popularisierung des Skisports in Österreich in den 1920er Jahren, sondern auch für den Innovationsgeist, der die Zwischenkriegszeit prägte. Danach blieb die Bahnhofhalle mehrere Jahre lang ungenutzt.

1938 wurde in der Nordwestbahnhalle die antisemitische Propaganda-Wanderausstellung „Der ewige Jude“ gezeigt. 350.000 ÖsterreicherInnen sahen zwischen August und Oktober die Ausstellung, für Wiener SchülerInnen war der Besuch verpflichtend.

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