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Der erste UN-Auslandseinsatz des österreichischen Bundesheeres (im Kongo)

Internationale Friedensoperationen sind Einsätze, die Krisenregionen stabilisieren sollen, meist unter Patronanz der Vereinten Nationen (UNO). Da die Soldaten und Polizisten in diesen Einsätzen blaue Kopfbedeckungen tragen, spricht man auch von „Blauhelm-Einsätzen“.

Österreich beteiligte sich erstmals 1960 an einer UN-Friedensoperation, im (vormals belgischen) Kongo. Das Engagement in internationalen Organisationen ist ein wichtiges Element der „aktiven Neutralitätspolitik“, die der langjährige Außenminister (und spätere Bundeskanzler) Bruno Kreisky zur Leitlinie der österreichischen Außenpolitik gemacht hatte.

Im Dezember 1960 entsandte Österreich ein Sanitätskontingent in Stärke von rund 50 Personen nach Bukavu im Osten des Kongo, um ein Spital für UN-Truppen zu errichten. Dieses Kontingent wurde kurz nach der Ankunft – als vermeintliche „Belgier“ – gefangengenommen und musste durch ein nigerianisches UN-Kontingent befreit werden (dabei kamen ein Nigerianer und mehrere Kongolesen ums Leben). Da die Ausrüstung verloren war, wurde das Kontingent bis Juni 1961 in der Provinz Kasai zur Flüchtlingsbetreuung eingesetzt. Zwischen Juli 1961 und September 1963 waren vier weitere Kontingente im Kongo, die Spitäler für UN-Angehörige und die Zivilbevölkerung betrieben: in Kamina, Stanleyville (heute Kisangani), Kindu bzw. Luluabourg (Kananga). Insgesamt waren zwischen 1960 und 1963 166 Personen (davon zwei Frauen) im Kongo eingesetzt; darunter 33 Ärzte. 142 dieser 166 Freiwilligen waren Angehörige des Bundesheeres.

Seit 1960 beteiligte sich Österreich mit über 100.000 Soldaten, Polizisten und zivilen Experten an über 100 internationalen Einsätzen; dies machte Österreich in der Weltpolitik stärker sichtbar und brachte dem Bundesheer und anderen österreichischen Institutionen wertvolle Erfahrungen.

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