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Hans-Günter Richardi, SS-Geiseln in der Alpenfestung. Die Verschleppung prominenter KZ-Häftlinge von Deutschland nach Südtirol (zur Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ anläßlich des 60. Jahrestages der Befreiung der SS-Geiseln in Niederdorf). Edition Raetia, Bozen. S. 50. Zitiert aus: Bailer-Galanda, Brigitte (Hrsg.), Österreich 1938 - 1945. Dokumente. Chronik des Dritten Reiches. Archiv-Verlag Wien 2006. Wikicommons.
Alpenfestung

Der Begriff Alpenfestung bezeichnet eine fiktive Rückzugsposition der Deutschen Wehrmacht im Alpenraum auf dem Territorium Westösterreichs und Bayerns. Ausgangspunkt für den von NS-Seite allenfalls zum Schein vorangetriebenen Aufbau des Stellungssystems war ein von der SS abgefangener Bericht eines amerikanischen Agenten in der Schweiz, der das US-Außenministerium vor der Existenz einer massiven Verteidigungsstellung im Alpenraum warnte. In der Hoffnung, die Alliierten zu einer Fehleinschätzung der Lage sowie zu falschen militärischen Maßnahmen verleiten zu können, wurde die Idee der „Alpenfestung“ daraufhin von den Nationalsozialisten aufgegriffen und in der Propaganda suggeriert, dass der Alpenraum zu einer uneinnehmbaren Festung mit unterirdischen Fabriken, Kasernen und V-Waffen-Anlagen ausgebaut worden wäre. Auch wurde zum Schein mit Bauarbeiten begonnen, die von der alliierten Laufaufklärung und von Agenten wahrgenommen wurden und so das scheinbar reale Bedrohungsbild verstärkten. Tatsächlich wurde der Aufbau einer starken Rückzugsposition im Alpenraum von der NS-Führung nie ernsthaft in Erwägung gezogen, nicht zuletzt, da für das Vorhaben nicht genug Material und Arbeitskräfte zur Verfügung standen. Das von der deutschen Propaganda erfolgreich aufgebaute Phantasiegebilde zerstreute sich erst, als alliierte Truppen im April 1945 in den Raum vorzurücken begannen und ihn unverteidigt vorfanden.

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