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Kaiser Karl und Kaiserin Zita im Schweizer Exil, FotografIn unbekannt, 1922. ÖNB, Bildarchiv Grafiksammlung.
Ausreise der Kaiserfamilie

Nach dem schriftlichen Verzicht Karls I. auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften Deutschösterreichs verlegte die Kaiserfamilie am 12. November 1918 ihren Wohnsitz von Schloss Schönbunn in Wien nach Schloss Eckartsau im niederösterreichischen Marchfeld. Für die neu entstandene Republik war die Anwesenheit des ehemaligen Monarchen auf ihrem Staatsgebiet von Anfang an unangenehm, da es Bedenken bezüglich der Sicherheitslage gab und man monarchistische Umtriebe im Land befürchtete. Vor diesem Hintergrund stellte die aus Christlichsozialen und Sozialdemokraten bestehende Staatsregierung Karl im März 1919 vor die Wahl, für sich und seine Familie auf alle früheren Vorrechte zu verzichten, sich internieren zu lassen oder ins Ausland ins Exil zu gehen. Nicht zuletzt auf Druck der britischen Regierung, die eine innenpolitische Destabilisierung Österreichs befürchtete, entschied sich die kaiserliche Familie letztlich dazu, in die Schweiz ins Exil zu gehen. Da Karl eine standesgemäße Ausreise zugestanden worden war, erfolgte am 23. März 1919 die Abreise vom Bahnhof Kopfstetten-Eckartsau mit dem ehemaligen Hofzug. In Feldkirch, dem letzten Halt auf österreichischen Territorium, erklärte Karl seine Verzichtserklärung vom 11. November 1918 für nichtig. Anschließend setzte die Familie ihre Reise in die Schweiz fort, wo sie zunächst in Schloss Wartegg im Kanton St. Gallen Quartier bezog.

Die exilierten Kaiserkinder in Lequeitio, Maria Theresia von Braganza, 19.10.1922. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
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