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Denkmal für Deserteure, Bwag, Wien, 24.9.2017. Wikimedia Commons.
Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz

Am Wiener Ballhausplatz befindet sich seit dem 24. Oktober 2014 das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz. Vom Künstler Olaf Nicolai konzipiert, wurde es von der Stadt Wien errichtet und von Bürgermeister Michael Häupl und Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet. Die Initiative zum Denkmal ging vom Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz aus.

Während des Zweiten Weltkrieges fällten Gerichte der Wehrmacht über 30.000 Todesurteile gegen Soldaten und ZivilistInnen. Hingerichtet wurden vor allem Deserteure und „Wehrkraftzersetzer“ – Menschen, die gegen das Prinzip von Befehl und Gehorsam verstießen und die militärische Schlagkraft Deutschlands schwächten. Betroffen waren zudem Männer und Frauen in ganz Europa, die sich gegen die Besetzung ihrer Länder durch die Wehrmacht wehrten.

In Deutschland und Österreich blieb der Makel von „Verrat“ und „Feigheit“ jahrzehntelang an den Wehrmachtsdeserteuren hängen. Erst im Jahr 2009 beschloss der österreichische Nationalrat ihre Rehabilitierung und sprach ihnen Anerkennung für ihr Handeln aus.

Das Denkmal besteht aus einem Sockel in Form eines liegenden, stufenförmigen X. Wer die dritte Stufe besteigt, liest die Inschrift all – alone. Olaf Nicolai inszeniert so das Spannungsverhältnis, in das sich Individuen begeben, die sich gegen gesellschaftliche Ordnungs- und Machtverhältnisse stellen.

Externe Ressourcen:

Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz, http://deserteursdenkmal.at/

Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, Wien Geschichte Wiki, https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Denkmal_f%C3%BCr_die_Verfolgten_der_NS-Milit%C3%A4rjustiz

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