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Saab J 35Ö Draken, HoHun, 2003. Wikimedia Commons.
Draken Kontroverse

Im Jahr 1985 wurde von der österreichischen Bundesregierung nach längerer Diskussion beschlossen, für den Ausbau der Luftraumüberwachung 24 gebrauchte Jagdflugzeuge des Typs Saab J 35 „Draken“ anzukaufen. Bei den Maschinen, die eine Restnutzungsdauer von etwa 10 Jahren aufwiesen, handelte es sich um Flugzeuge, die zuvor bei der schwedischen Luftwaffe im Einsatz gestanden waren und die vor ihrem Verkauf nach Österreich einer Generalüberholung unterzogen wurden. Die bedeutendste technische Änderung stellte dabei der aufgrund der Bestimmungen des <<österreichischen Staatsvertrags>> notwendige Ausbau der Lenkwaffenanlage dar, sodass die Flugzeuge nur noch über zwei Bordkanonen als Bewaffnung verfügten. Die Beschaffung der Draken rief heftige Reaktionen seitens der politischen Opposition sowie der Tagespresse hervor, welche gegen den Ankauf der bereits über 20 Jahre alten, angeblichen „Schrottflieger“ polemisierten. Den Höhepunkt der Debatte bildeten zwei in den Jahren 1985 und 1986 abgehaltene Volksbegehren gegen den Kauf der Maschinen bzw. gegen deren Stationierung in der Steiermark, die jedoch keine Änderung der zuvor getroffenen politischen Entscheidungen bewirkten. Die Maschinen trafen ab Jänner 1988 in Österreich ein und bildeten fortan das Rückgrat der Luftraumüberwachung des Landes, nicht zuletzt im Rahmen des <<slowenischen Unabhängigkeitskriegs>> im Sommer 1991. Erst im Oktober 2005, fast 10 Jahre später als geplant, wurden die Draken nach 17-jährigem, unfallfreiem Flugbetrieb vom österreichischen Bundesheer endgültig stillgelegt.

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