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Matthias Sindelar mit Fußballerinnen, Albert Hilscher, um 1930. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Frauenfußball der Zwischenkriegszeit

Fußball spielende Frauen haben in Österreich eine lange, wenn auch öffentlich kaum präsente, Tradition. Schon um 1905 finden sich Fotos von Fußballerinnen. Vermutlich waren Frauen seit dieser Zeit stets fußballerisch tätig, freilich ohne mediale Öffentlichkeit. 1923 lud dann die Zeitung Der Montag Frauen zu Probetrainings ein. 160 Spielerinnen folgten dem Aufruf. Auch wenn diese Initiative bald erlahmte, finden sich in den 1920er Jahren immer wieder Hinweise auf fußballspielende Frauen, konterkariert freilich von einem Kanon biologischer, medizinischer und moralischer Einwände gegen den Frauenfußball.

Im Jahr 1934 verkündete der Sport-Telegraf neuerlich die Gründung von Fußballklubs für Frauen. Der erste nannte sich 1. Damen-Fußball-Club „Kolossal“, später DFC Wien, und trainierte unter Leitung des Radprofis Ferry Dusika. Im Oktober fand ein erstes Match statt. Vor über 3.000 ZuschauerInnen nahm Matthias Sindelar den Ankick vor. Die weiteren Vereine nannten sich meist nach ihren Vorbildern, also Austria oder Rapid, aber auch Vindobona oder Tempo. In der Folge wurde eine Österreichische Damenfußball-Union gegründet, die eine Liga mit neun Klubs ins Leben rief. Diese damals weltweit einzige Fußballmeisterschaft für Frauen litt zwar am Verbot, auf Verbandsplätzen zu spielen, dennoch hielt sich der Frauenfußball in Wien bis zum Sommer 1938, also auch über den „Anschluss“ hinaus.

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