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Frauenliebe, Damenklubs und lesbische Vernetzungen

Ab Mitte der 1920er Jahre gründeten deutsche Homosexuellenorganisationen Projekte in Österreich (beispielsweise Niederlassungen ihrer Zeitschriften und Freizeitinitiativen für gesellige „Damengruppen”), die sich an lesbische Frauen richteten. Diese nutzten die Angebote als Teil ihrer hier bereits bestehenden Netzwerke und entwickelten sie weiter.

 

„Freundinnen”, wie die Selbstbezeichnung vielfach lautete, kannten die lesbische, schwule und trans* Kultur der deutschen (Selbst-)Organisationen aus deren Szene-Medien. Sie erzählten von Klubs und Vereinen, Festveranstaltungen und Konflikten, romantischen Beziehungen und Debatten um sexuelle Identität. Österreicherinnen verfassten für die Blätter „Die Freundin” und „Frauenliebe” populäre Kurzgeschichten, Fortsetzungsromane, Gedichte, Leserinnenbriefe und Kontaktanzeigen. Es waren vor allem erwerbstätige Frauen aus der unteren Mittelschicht, die diese Kommunikationsnetze knüpften.

 

Für den 20. Dezember 1927 lud der „Deutsche Freundschaftsverband”, der für seine Zeitschrift „Frauenliebe” auch eine Österreich-Redaktion eingerichtet hatte, zu einem ersten Treffen des nach Berliner Vorbild zu gründenden „Wiener Damenklub Violetta”. Auch wenn die Strafbarkeit homosexueller Handlungen öffentliches Auftreten erschwerte, blieben in Österreich lebende lesbisch identifizierte Frauen in den Initiativen des „Deutschen Freundschaftsverbands” und seiner Konkurrenzorganisation, dem „Bund für Menschenrecht”, bis zur Auflösung beider Vereine nach 1933 aktiv.

Jahr
1927
AutorInnen