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Herwig Lisec, Thal, 1985
Häuslbauer-Boom

Nach den ökonomisch schwierigen Zeiten der 1950er Jahren ist eine Zunahme an Einzelhausbauten zu beobachten, geschuldet dem steigenden Einkommen und der staatlichen Unterstützung. Im internationalen Vergleich lag Österreich 1979 auf dem Niveau der Schweiz. Ein belegbarer Boom fand in der Phase zwischen 1971 und 1991 statt: in diesen 20 Jahren wuchs die Zahl der Ein- und Zweifamilienhäusern um 50 Prozent. Durch gesetzliche Regelungen, die vor allem das Bausparen begünstigten, sowie durch besondere Darlehensformen wurde diese Entwicklung vom Staat gezielt gefördert, seit den 1980er Jahren auch von den Bundesländern.

Die Gründe für den Hang zum Eigenheim sind vielfältig: Stadtflucht, sozialer Aufstieg, das eigene Haus als Symbol für Unabhängigkeit oder Status, ökonomische Absicherung sowie traditionelle Vorstellungen von „Eigenheim“.

Erste Kritik an der Zersiedelung wurde in den 1970er Jahren hörbar. Aufgrund der steigenden Infrastrukturkosten und ökologischer Probleme sowie der allgemeinen Reduktion von Förderungen und der Kontroverse um steuerliche Regelungen (Verkehrswert, Erbschaftssteuer etc.) geriet dieser Baubereich seit den 1980er Jahren unter Druck.

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