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Epoche des Heimatfilms

Die 1950er Jahre stellen die erfolgreichste Phase des österreichischen Heimatfilms dar. War „Der Hofrat Geiger“ (1947) noch vom „Wiener Film“ geprägt, so wurde mit dem „Echo der Berge“ (1954 – BRD: „Der Förster vom Silberwald“) ein Modell geschaffen, an dem sich zahlreiche Filme orientierten. Mitte der 1960er Jahre endet die große Ära dieser Filmgattung.

Die Darstellung der Natur als zentrales Moment des Genres konstruierte zum einen das Bild eines idyllischen, gesunden Landlebens – eine Kulisse für angepasstes, traditionsorientiertes Verhalten –, zum anderen sollten diese Filme durchaus als Tourismuswerbung wirken. Selten ging es um mehr als oberflächliche Unterhaltung unter Vermeidung politischer Aussagen und Ausblendung der unmittelbaren Vergangenheit, da gerade die Filmschaffenden häufig in einem Nahverhältnis zum NS-Regime gestanden waren. Gesellschaftliche Hierarchie wurde zwar abgebildet, aber nicht in Frage gestellt. Durchschnittlich konventionelles Verhalten wurde belohnt, außergewöhnlich durften nur „Fremde“ sein oder aber die „Bösen“, wobei die Handelnden ohnehin eindimensional dargestellt wurden. Der Heimatfilm vertrat in seiner Epoche ein geschlossenes Weltbild basierend auf der Tradition der Heimaterzählungen seit dem späten 19. Jahrhundert.

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