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Suppenausgabe an Bedürftige, Albert Hilscher, Wien, 1931. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Massenarbeitslosigkeit

Der leichte wirtschaftliche Aufschwung, der mit der Genfer Sanierung und der Umstellung auf die <<Schillingwährung>> ab 1925 in Österreich eingesetzt hatte, dauerte nur kurz. Ab 1929 geriet die Republik in den Sog der Weltwirtschaftskrise.

Hatte die Arbeitslosenrate durch die Strukturprobleme der österreichischen Wirtschaft und durch die Hartwährungspolitik der Regierung zwischen 1925 und 1930 um 10% betragen, schnellte sie in der Krise auf 23% hoch. 1933 war etwa ein Drittel der verfügbaren Arbeitskräfte ohne Beschäftigung. Als 1931 die Creditanstalt, damals die größte Bank Europas, zusammenzubrechen drohte, musste der Staat stützend einspringen und konnte nur durch eine neuerliche <<Völkerbundanleihe>> ökonomisch überleben.

Die Arbeitslosigkeit radikalisierte einerseits die Politik, führte anderseits aber auch in Resignation, wie das die Studie „Die Arbeitslosen von „Marienthal“ (Hans Zeisel und Marie Jahoda) eindrücklich zeigt.

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