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Tatortaufnahme zum Gerichtsverfahren gegen SS-Täter nach dem Ende der NS-Herrschaft 1945, Foto: LG Innsbruck, Tiroler Landesarchiv
Novemberpogrom

Am 7. November 1938 verübte der 17jährige Herschel Grynszpan ein Attentat auf Ernst vom Rath, den zweiten Legationsrat der deutschen Botschaft in Paris. Anlass dazu war die Nachricht über die Abschiebung polnischer Jüdinnen und Juden – darunter Grynszpans Familie – über die polnisch-deutsche Grenze, wo sie in erbärmlichen Unterkünften bei Zbąszyń zusammengedrängt wurden. Der Tod Ernst vom Raths am 9. November diente den nationalsozialistischen Machthabern als willkommener Vorwand für eine groß angelegte Racheaktion gegen die jüdische Bevölkerung, im Zuge derer im gesamten Deutschen Reich Synagogen und Bethäuser zerstört sowie Wohnungen und Geschäfte verwüstet wurden. Der von den Nationalsozialisten zynisch geprägte Begriff der „Reichskristallnacht“ bezieht sich auf das zerbrochene Glas, das nach den Zerstörungen die Straßen bedeckte. Tausende jüdische Männer wurden festgenommen und vor ihrer Verschickung in Konzentrationslager in Notarresten tagelang sadistisch misshandelt, wobei es auch zu Morden kam. Besonders brutal waren die Vorfälle beispielsweise in Innsbruck, wo drei jüdische Männer ermordet wurden, ein weiterer noch einige Monate später den Verletzungen erlag.

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