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Paneuropa-Bewegung

Im Jahr 1923 veröffentlichte Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894–1972) ein kleines Büchlein mit dem Titel Paneuropa; es hatte die Vereinigung europäischer Staaten zum Inhalt. In weiterer Folge entstand die Paneuropa-Bewegung, die beinahe Gesamteuropa erfasste. Paneuropa sollte bald, in viele Sprachen übersetzt, zur Bibel dieser europäischen Vereinigungsbewegung werden. Dieser lag die Idee von der Vereinigung europäischer Staaten zugrunde, um dergestalt einen innereuropäischen Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich zu verhindern, der aufstrebenden Wirtschaftsmacht USA eine „paneuropäische“ entgegenzustellen und um geeint dem Bolschewismus entgegentreten zu können. Gegenseitige militärische Schieds- und Garantieverträge sowie die Schaffung einer paneuropäischen Zollunion würden Vorstufen auf dem Weg zur Verkündigung der „Vereinigten Staaten von Europa“ bilden. Herzstück der Paneuropa-Bewegung war das Büro in der Wiener Hofburg, von hier wurden in fast allen europäischen Hauptstädten Niederlassungen gegründet. Zur Verbreitung der Idee organisierte ihr Gründer Paneuropa-Kongresse, gab die Paneuropa-Hefte heraus und traf weitere werbewirksame Maßnahmen. 1938 musste Coudenhove aus Österreich fliehen und ging 1940 ins amerikanische Exil nach New York, wo er unermüdlich die Idee Paneuropas propagierte. 1946 kehrte er nach Europa zurück, gründete die Europäische Parlamentarier-Union, deren Präsidentschaft er 1954 zurücklegte. Im selben Jahr reorganisierte er die Paneuropa-Union, die bis heute existiert. 1972 starb Coudenhove in Schruns, wo ihm zu Ehren der Coudenhove-Kalergi-Brunnen 2017 eingeweiht wurde. Coudenhove erhielt u.a 1950 den ersten Karlspreis von Aachen verliehen.

Porträtfoto von Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, FotografIn unbekannt. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Paneuropa und der Weltfriede - Vortrag, design: Franz Karner, 1962. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
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