Zum Warenkorb
Zurück zum Website

Ermäßigt
€ 6.00 / Stk.
Erwachsene
€ 8.00 / Stk.
Familien-Karte (2 Erwachsene mit mind. einem Kind unter 19 J.)
€ 13.00 / Stk.
Ö1-Clubmitglieder, CLUB WIEN
€ 7.00 / Stk.
SeniorInnen
€ 6.50 / Stk.

Bitte menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
OK
OK
Unsere Seite können Sie per Drag&Drop selber gestalten!
Ziehen Sie Elemente aus dem Menü auf die Hauptseite, indem Sie die Maustaste halten. Die Seite bleibt für Sie so, wie Sie die Bilder anordnen, kombinieren oder löschen.

Möchten Sie Ordnung? Klicken Sie einfach auf "Aufräumen“
Zurück
Fürst's Singspielhalle im Wiener Prater, Leopold Müller, um 1862. Generalintendanz der k.k. Hoftheater, Wien. ÖNB, Bildarchiv Grafiksammlung.
Populäre Unterhaltung in der Ersten Republik: Singspielhalle, Kabarett und Varieté

Die Tradition der Wiener Volkssänger kann mit dem aus dem (Kinder)Lied bekannten Lieben Augustin bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Aus der populären Unterhaltung, die VolkssängerInnen in den Gasthäusern des 19. Jahrhunderts boten, entwickelte sich bis in die Zwischenkriegszeit eine rege Varieté-, Singspielhallen- und Kabarettszene. Oft mit Bezeichnungen wie „leichter Muse“ oder „Kleinkunst“ abgewertet, boten Kabarett, Singspielhallen und Varieté einzelnen Auftretenden wie auch Gruppen eine Bühne, auf der Tagespolitik, soziale Normen und Vorurteile ausgehandelt werden konnten. Die Genres entwickelten sich wechselseitig und griffen ineinander über. Ein Beispiel für diese ineinandergreifende Entwicklung ist das „jüdisch-politischen Cabaret“ Der liebe Augustin, ein Kabarett der Zwischenkriegszeit, das u.A. Stella Kadmon prägte. Die Literatur am Naschmarkt, das ABC (die „Bretteln am Alsergrund“), das Varieté Réklame oder das Max und Moritz waren nur wenige Spielstätten dieser blühenden Szene, die von den NationalsozialistInnen beinahe vollständig vernichtet und deren ProtagonistInnen vertrieben und ermordet wurden.

Stadsschouwburg - De groote Weensche Marischka Revue - Wien lacht wieder, Design: Josephus Stephanus Antonius Maria van Woerkom, 1927. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Wien - Colosseum, Design: J. Weiner. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
AutorInnen