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Schutzbundaufmarsch in Eisenstadt, Albert Hilscher, 1932. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Radikalisierung der Politik

Der Erste Weltkrieg hatte das soziale Gefüge nachhaltig erschüttert. Nicht nur, dass er die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt heruntersetzte, er brachte auch für die gesamte Zwischenkriegszeit eine Situation, in der der Staat nicht über das Gewaltmonopol verfügte. Sofort nach Kriegsende bildeten sich in den Dörfern zum Selbstschutz wie auch zum Schutz vor Plünderungen oder zum Einsatz in strittigen Grenzfragen sogenannte Heimatwehren. Diese paramilitärischen Einheiten schlossen sich zur Heimwehr zusammen, die innenpolitisch vor allem in der Sozialdemokratie ihr Feindbild sah. Als Antwort entstand aus deren Ordnerverbänden der Republikanische Schutzbund. Beide Wehrverbände hatten als Höchststand zusammen 18.000 Mann rekrutiert, denen nur 30.000 Mann in der regulären Armee, dem Bundesheer, gegen überstanden.

Aufmärsche, Demonstrationen und Gegendemonstrationen führten häufig zu blutigen Zusammenstößen. Politik wurde auch auf der Straße gemacht, und zwar im jeweiligen Versuch, den öffentlichen Raum zu dominieren.

Heimwehr-Aufmarsch in Wien, FotografIn unbekannt, 24.2.1929. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
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