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Funkhaus in Wien, Lothar Rübelt, Wien, Juni 1954. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Die russische Stunde

Während die Westalliierten nach 1945 in ihren Besatzungszonen eigene Rundfunksender errichteten, erhob die sowjetische Besatzungsmacht einen Kontrollanspruch über den staatlichen österreichischen Sender Radio Wien. Sie selbst gestaltete aber nur die Sendung Die Russische Stunde. Das zweimal in der Woche ausgestrahlte Programm behandelte Themen aus Musik, Literatur und Wissenschaft in der Sowjetunion mit dem ausdrücklichen Ziel, das vom NS-Regime propagandistisch verzerrte Bild des Landes zu korrigieren. Mit der Verschärfung des Kalten Kriegs verkam aber die Sendung mehr und mehr zu einem Propagandasprachrohr sowjetischer Politik. Von kommunistischen MitarbeiterInnen gestaltet, sorgte die Sendung innerhalb Radio Wiens, dessen Programmdirektor Rudolf Henz (1897–1987) bereits 1934–1938 den Sender geleitet hatte, immer wieder für Spannungen. Im Volksmund galt Radio Wien wegen der Russischen Stunde als „Russensender”, wobei die Einflussnahme der österreichischen Politik auf die Sendungen erheblich größer gewesen sein dürfte.

Mit der Unterzeichnung des <<Staatsvertrages>> 1955 wurde die Sendung eingestellt.

Externe Ressourcen:
Radiosendungen: Zwei Beiträge aus dem Radioprogramm der "Russischen Stunde"
https://www.mediathek.at/portaltreffer/atom/1336C10F-0B9-00012-00001254-13363EB8/pool/BWEB/

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