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Österreichische Delegation zum Friedensschluss von St. Germain mit Karl Renner, FotografIn unbekannt, Saint Germain-en-Laye, 1919. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Saint Germain

Am 10. September 1919 musste der Leiter der österreichischen Delegation, Karl Renner, in Paris Saint-Germain den Friedensvertrag unterzeichnen. Der Vertrag wies Österreich und seinen Verbündeten die alleinige Kriegsschuld zu und enthielt harte Bestimmungen. Die Führung des Namens Deutschösterreich wurde untersagt und das Anschlussverbot an Deutschland, das schon der Vertrag von Versailles festgesetzt hatte, erneuert. Zudem wurde das österreichische Heer auf 30.000 Berufssoldaten beschränkt. Reparationszahlungen wurden Österreich auferlegt.

Besonders bedrückend waren die Grenzziehungen, zumal man mit Angehörigen der (neuen) Nachbarstaaten im Krieg auf einer Seite gestanden war. Vor allem erhoffte man sich unter dem Titel „Selbstbestimmungsrecht“ andere Lösungen. So aber kamen drei Millionen deutschsprachige Menschen zur neuen Tschechoslowakischen Republik, und diese griff sogar über die Grenzen des alten Kronlands hinaus. Südtirol und das Kanaltal wurden Italien zugeschlagen, die Untersteiermark kam zum Neuen Staat der Serben, Kroaten und Slowenen. Die Grenze zwischen Kärnten und dem SHS-Staat war noch umkämpft, ebenso ging es noch um die Grenze zu Ungarn, um die westungarischen Komitate.

Staatsgesetzblatt für die Republik Österreich 1920. Wikimedia Commons.
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