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Der Tod von Edith und Egon Schiele

1918 und 1919 wütete eine Grippe-Pandemie in vielen Teilen der Erde – nicht nur Menschen, die durch die Not der Kriegs- und Nachkriegszeit körperlich schon geschwächt waren, verstarben oft innerhalb kurzer Zeit. 

Das Virus war wohl durch den 1. Weltkrieg stark verbreitet worden und forderte weltweit deutlich mehr Todesopfer als die Kämpfe selbst – Schätzungen sprechen von bis zu 50 Millionen Menschen. Der wohl prominenteste Tote in Österreich war der erst 29-jährige Maler Egon Schiele, der, wie seine hochschwangere Frau Edith, infiziert wurde.

 

Noch kurze Zeit vor seinem Tod hatte Egon Schiele an einem Gemälde gearbeitet, das die Familie nach der Geburt des Kindes zeigte – es blieb unvollendet.

Kauernde Menschengruppe (“Die Familie“) Gemälde, Egon Schiele, Wien, 1918, Österreichische Galerie Belvedere

 

In einem Brief schilderte Egon Schiele seiner Mutter am 27. Oktober 1918 die Lage seiner Frau in ihrer ganzen Dramatik – verschwieg aber seine eigene Gesundheit oder verspürte zu diesem Zeitpunkt selbst noch keine Symptome:

 

„Liebe Mutter Schiele, – Edith erkrankte gestern vor acht Tagen an spanischer Grippe und bekam Lungenentzündung dazu. Auch ist sie im VI. Monat der Schwangerschaft. Die Krankheit ist äußerst schwer und lebensgefährlich; – ich bereite mich bereits auf das Schlimmste vor, da sie fortwährend Athemnot hat.“

 

Nur einen Tag nachdem er diesen Brief an seine Mutter geschrieben hatte, starb Schieles schwangere Frau Edith. Der Maler war zu dem Zeitpunkt wohl schon infiziert und starb nur drei Tage später am 31. Oktober 1918. 

Diese Nachricht sollte das letzte Dokument gewesen sein, das er der Welt hinterlassen würde.

Archiv der Albertina, Wien
Ausschnitt aus dem letzten Brief Egon Schieles, gerichtet an seine Mutter, 27. Oktober 1918, Wien
Mehr entdecken:

Hier gelangen Sie direkt zu den Einträgen zu Schieles Gemälde “Die Familie“ und zu seinem Bildnis von Edith Schiele in der Datenbank der Sammlung der Österreichischen Galerie Belvedere. Eine Übersicht über die Werke Egon Schieles in der Sammlung der Albertina finden Sie hier.