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Seilbahnunglück von Kaprun

Beim Brand der Standseilbahngarnitur Kitzsteingams der Gletscherbahn Kaprun 2 kamen am 11. November 2000 insgesamt 155 Menschen ums Leben. Auslöser der Katastrophe war ein defekter Heizlüfter im talseitigen Führerstand des Fahrzeugs, der ausgelaufenes Hydrauliköl der Bremsanlage der Zuggarnitur in Brand gesetzt hatte. Durch das Abfallen des Drucks in der Bremse kam die Garnitur im Tunnelabschnitt der Strecke zu stehen, wo das Feuer durch die bergwärts strömenden Luftmassen (Kamineffekt) weiter angefacht wurde. Die Fahrgäste konnten sich zwar aus dem brennenden Fahrzeug befreien, der Großteil von ihnen versuchte jedoch vom Feuer weg bergauf zu flüchten und kam durch die gleichfalls in diese Richtung strömenden, giftigen Rauchgase ums Leben. Nur 12 Personen, die am Brandherd vorbei in Richtung Tal flüchteten, entkamen der Katastrophe. In Folge wurde Anklage gegen mehrere Personen der Betreibergesellschaft, des Herstellers der Züge sowie der technischen Prüforgane erhoben, diese wurden jedoch freigesprochen, da ihnen kein direkt unfallkausales Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte. Die Standseilbahn wurde später vom Betreiber stillgelegt und durch eine oberirdische Seilumlaufbahn ersetzt. 2004 wurde in Kaprun eine Gedenkstätte für die Opfer eingeweiht. Das Unglück führte in Österreich zu einer erheblichen Verschärfung der Brandschutzbestimmungen in öffentlichen Verkehrsmitteln.

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