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Ignaz Seipel und Bundespräsident Wilhelm Miklas im Auto auf einer Bergstraße, Foto: Gebrüder Schuhmann, um 1920, ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ignaz Seipel wird Bundeskanzler

Die Regierungen unter Johann Schober, die überwiegend aus Beamten und anderen Experten bestanden, waren wiederholt daran gescheitert, dass die Deutschnationalen sie im Parlament nicht mehr unterstützten. Am 31. Mai 1922 übernahm der Obmann der Christlichsozialen Partei das Amt des Bundeskanzlers: Der katholische Priester Ignaz Seipel brachte eine Koalition seiner Partei mit der Großdeutschen Volkspartei zustande. Diese Zusammenarbeit hatte es schon davor gegeben, aber die neue Regierung bestand aus Mitgliedern beider Parteien, also aus Politikern und nicht mehr überwiegend aus Parteilosen.

Dem neuen Bundeskanzler gelang es nach mehreren Versuchen, im Oktober 1922 eine Finanzunterstützung für die Staatskasse durch den Völkerbund zu erreichen, die als „Genfer Protokolle“ bezeichnet wird. Bedingung für den Kredit der Staatengemeinschaft war neben dem Verbot des „Anschlusses“ an Deutschland die Einsetzung eines Generalkommissärs des Völkerbunds. Innenpolitisch prägte Seipel einen Kurs, der sich immer stärker gegen die Sozialdemokratie richtete. Umgekehrt benutzte auch diese selbst zunehmend feindseligere Sprache, nicht selten mit dem Ziel, Seipel direkt anzugreifen („Prälat ohne Milde“). Die ideologische Kluft wurde immer tiefer und die verhängnisvolle Polarisierung mündete schließlich in der Eskalation politischer Gewalt.

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