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KZ Auschwitz, Stanislaw Mucha, nach 27.1.1945. Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / CC-BY-SA 3.0. Wikimedia Commons.
Shoah

Als Shoah oder auch Holocaust wird der von Deutschen und Österreichern initiierte und organisierte und mit ihren Verbündeten und Kollaborateuren europaweit umgesetzte systematische Völkermord an den Judenheiten im Machtbereich NS-Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Ihm fielen insgesamt etwa 6 Millionen Menschen zum Opfer. Die nationalsozialistischen Täter selbst sprachen von der „Endlösung der Judenfrage“ und verwendeten Tarnbegriffe wie „Sonderbehandlung“, „Umsiedlung“, „Deportation“ oder „Evakuierung“.

Bereits nach dem Überfall NS-Deutschlands auf Polen kam es zur Ghettoisierung der jüdischen Bevölkerung und zu Massenerschießungen, die nach dem Angriff auf die Sowjetunion systematisch fortgesetzt und ausgedehnt wurden. Schließlich wurden auch west- und südeuropäische Juden nach Osteuropa deportiert und die Tötungen im geradezu industriellen Maßstab mit Gas in eigens errichteten Vernichtungslagern durchgeführt. Bei Kriegsende wurden Überlebende von aufgelösten Konzentrations-, Vernichtungs- und Arbeitslagern auf so genannte Todesmärsche geschickt.

Parallel dazu fielen sowjetische Kriegsgefangene, slawische Zivilisten, Sinti und Roma („Zigeuner“), Menschen mit Behinderungen und Homosexuelle der biologistisch-rassistischen Ideologie der Nationalsozialisten zum Opfer. Systematisch verfolgt wurden auch politische Gegner und Zeugen Jehovas. 

Zur Vorgeschichte der Shoah zählen die lange Geschichte der Judenfeindschaft, die Geschichte des rassistischen Antisemitismus seit dem Ende des 19. Jahrhundert sowie die kurze Geschichte der antisemitischen Diskriminierungs-, Beraubungs- und Vertreibungsmaßnahmen des NS-Regimes seit 1933, die 1938 im Zuge des „Anschlusses“ auch auf Österreich übertragen wurden.

Von den etwa 200.000 österreichischen Juden vor 1938 wurden rund 65.000 getötet, der Rest konnte nach dem „Anschluss“ bzw. nach Kriegsbeginn fliehen.

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