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Übertritt von Angehörigen der Internationalen Brigaden über die französische Grenze, Foto: Weltbild, Le Perthus, 10.2.1939. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
ÖsterreicherInnen im Spanischen Bürgerkrieg

Im Juni 1936 putschten rechtsgerichtete Militärs unter General Francisco Franco und lösten den „Spanischen Bürgerkrieg“ aus, der bald auch zu einem internationalen Kräftemessen zwischen Faschismus und Antifaschismus wurde. Adolf Hitler und Benito Mussolini förderten den Staatsstreich mit Waffen und Streitkräften; für Franco kämpften 140 Österreicher. In diesem Stellvertreterkrieg solidarisierte sich die Sowjetunion mit der Republik, die zudem von den „Internationalen Brigaden“ durch rund 35.000 antifaschistische Freiwillige aus aller Welt unterstützt wurde, darunter 1.400 ÖsterreicherInnen, von denen viele als KommunistInnen und SozialistInnen vom austrofaschistischen Regime verfolgt wurden. ÖsterreicherInnen waren in allen Einheiten der republikanischen Armee vertreten, vor allem im „12. Februar“-Bataillon, das im Juni 1937 gegründet wurde. Noch vor dem Ende des Bürgerkriegs am 1. April 1939 mussten die überlebenden österreichischen Freiwilligen sich nach Frankreich zurückziehen, wo die meisten von ihnen in Lagern inhaftiert wurden. Ein kleiner Teil von ihnen fand Exil in anderen Ländern, mehr als 450 von ihnen kamen in nationalsozialistische Konzentrationslager, 319 Freiwillige verloren ihr Leben. Im Lexikon der österreichischen Spanienkämpfer 1936–1939 sowie im Spanienarchivs des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands werden zahlreiche Biografien von ÖsterreicherInnen im Spanischen Bürgerkrieg dokumentiert.

Antifaschistische Truppen der Internationalen Brigaden auf dem Rückzug nach Barcelona, Foto: Weltbild, 18.1.1939. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
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