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Staatsvertragsgemälde

Für den Ball der Stadt Wien 1937 fertigte der Maler Robert Fuchs Portraits der hochgestellten Ballgäste an, darunter auch eines des ehemaligen Justizministers Robert Winterstein, der als Vertreter der Schuschnigg-Regierung sofort nach dem „Anschluss“ am 15. März 1938 verhaftet und 1940 im KZ Buchenwald ermordet wurde. Während Winterstein in der Haft saß, fertigte Robert Fuchs als langjähriger illegaler Nationalsozialist ein Wandgemälde für den Hauptsaal des Wiener Stadtkrugs, einem Treffpunkt illegaler Nazis an, das den Marsch der SA in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 darstellte. Sein berühmtestes Werk ist Die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags im Oberen Belvedere 1955, das im Auftrag der Bundesregierung entstanden ist. Bundeskanzler Julius Raab, der ehemalige Handelsminister der letzten Schuschnigg-Regierung, entschied sich für die Version von Robert Fuchs und gegen den ursprünglichen Entwurf von Sergius Pauser.

Österreichischer Staatsvertrag Gemälde in der Hofburg, Thomas Ledl, Wien, 26.10.2014. Wikimedia Commons.
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