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Startfinanzierung Kronenzeitung

Die 1900 erstmals als „Österreichische Kronen-Zeitung“ erschienene Zeitung galt in der Habsburgermonarchie als „Hausmeisterblatt“, man konnte sie um eine Krone im Monat abonnieren. Nach dem Anschluss im März 1938 stellte sie das Erscheinen ein. Übrig blieben die Titelrechte, die Hans Dichand 1959 um 170.125 Schilling erwarb. Schon hinter dem Aufbringen dieser Summe standen Kurt Falk und Ferdinand Karpik, zwei Personen aus dem Umfeld des ÖGB-Präsidenten Franz Olah. Um eine Zeitung tatsächlich erfolgreich am Markt positionieren zu können, braucht man aber, neben einem guten Redaktionsteam, Stammkapital und eine Besicherung der zwangsläufigen Verluste der ersten Jahre. Beide Beträge, eine Million Stammkapital und mehrere Millionen Besicherung, kamen auf undurchsichtigen Wegen (etwa mit verpfändeten Sparbüchern der Gewerkschaft) über Franz Olah an die Zeitung. Da die Finanzierung auch gerichtlich im Prozess gegen Franz Olah nicht voll nachvollziehbar gemacht werden konnte, ohne dass Olah sich selbst belastet hätte, fiel die Zeitung letztendlich Hans Dichand zu. Diese entwickelte sich in den Folgejahren zum meistgelesenen Boulevardblatt der Welt, gemessen an der Einwohnerzahl eines Landes.

Die Kronen-Zeitung ist wieder da, design: Zeitungsverlag Hans Dichand und Co., 1959. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
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