Zum Warenkorb
Zurück zum Website
Kartetyp wählen

Einzelkarten
Gruppenkarten
Familienkarten
Jahreskarten




Zurück zum Website
Karte(n) wählen

Eintritt Erwachsene
€ 8.00 / Stk.
Eintritt Gruppe (ab 10 P.)
€ 6.00 / Stk.

Bitte menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
Karte(n) wählen

Familien-Karte (2 Erwachsene mit mind. einem Kind unter 19 J.)
€ 13.00 / Stk.
Number of children for the ticket:



Bitte menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
Karte(n) wählen

Eintritt Gruppe (ab 10 P.)
€ 6.00 / Stk.

Bitte mindestens 10 stück auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
Karte(n) wählen

Jahreskarte hdgö
€ 15.00 / Stk.
Vorname*:
Nachname*:
Geburtsdatum*:
E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
OK
OK
Demonstration gegen den Opernball und gegen den Vietnamkrieg, FotografIn unbekannt, Wien, 23.2.1968. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Studierendenbewegung 1968

„1968“ als Chiffre für den gesellschaftlichen Wandel, für das Aufbegehren der Jugend gegen die Werte und Normen der Elterngeneration, verlief in Österreich anders als in den meisten anderen Ländern. Einerseits hatte die Kunst schon viel früher gegen Verdrängung und Verklemmung zu protestieren begonnen – etwa Günter Brus oder Hermann Nitsch als Vertreter des Wiener Aktionismus – und sie hatte damit Weltgeltung erlangt. Anderseits war die Studierendenbewegung im engeren Sinn weitgehend eine Imitationsbewegung. Deutschland war in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Theorie und Praxis weit voraus, Frankreich lebte den Aktionismus vor und die angelsächsische Welt veränderte mit den Beatles oder Bob Dylan die musikalischen Hörgewohnheiten. Für die österreichischen Studierenden war Vietnam nur ein Code, die Bürgerrechtsbewegung in den USA ein fernes Symbol. Nur die Solidarität mit den Studierenden aus Persien oder Griechenland hatte hier reale Anknüpfungspunkte. Dazu lief die Auseinandersetzung mit Österreich im Nationalsozialismus an, betrieben vor allem durch das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Und seit Borodajkewycz begannen die universitären Strukturen aufzubrechen.

AutorInnen