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Rosa Winkel, Fibonacci. Wikimedia Commons.
Verfolgung von Menschen für homosexuelle Handlungen

Die strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität war in Österreich kein Spezifikum der NS-Zeit. Der 1852 eingeführte § 129 Ib StG kriminalisierte – bis zur Kleinen Strafrechtsreform 1971 – Sexualkontakte zwischen Männern sowie zwischen Frauen als „Unzucht wider die Natur“. Nach dem so genannten „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland 1938 blieb der Paragraf und damit die Kriminalisierung weiblicher Homosexualität aufrecht, obwohl der entsprechende Paragraf im „Deutschen Reich“ (§ 175 RStGB) ausschließlich männliche Homosexualität bestrafte. Mit der Machtergreifung der NationalsozialistInnen nahm auch auf dem Gebiet Österreichs die Überwachung, Repression und Verfolgung drastisch zu: Gestapo und Kripo gingen insbesondere gegen homosexuelle Männer vor, für die in <<Konzentrationslagern>> auch eine eigenen Haftkategorie – der Rosa Winkel – eingeführt wurde. Diese Haftgruppe hatte nur geringe Überlebenschancen.

Das Österreich der Nachkriegszeit erkannte jahrzehntelang Homosexuelle nicht als NS-Opfer an. 1995 erhielten sie im Zuge des <<Nationalfondsgesetz>> erstmals eine finanzielle Entschädigung von ca. 5.000 Euro, erst 2005 wurden sie als Opfergruppe in das <<Opferfürsorgegesetz>> aufgenommen.

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