Zum Warenkorb
Zurück zum Website

Ermäßigt
€ 6.00 / Stk.
Erwachsene
€ 8.00 / Stk.
Familien-Karte (2 Erwachsene mit mind. einem Kind unter 19 J.)
€ 13.00 / Stk.
Ö1-Clubmitglieder, CLUB WIEN
€ 7.00 / Stk.
SeniorInnen
€ 6.50 / Stk.

Bitte menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück zum Website
OK
OK
Unsere Seite können Sie per Drag&Drop selber gestalten!
Ziehen Sie Elemente aus dem Menü auf die Hauptseite, indem Sie die Maustaste halten. Die Seite bleibt für Sie so, wie Sie die Bilder anordnen, kombinieren oder löschen.

Möchten Sie Ordnung? Klicken Sie einfach auf "Aufräumen“
Zurück
Kommunistischer Widerstand, FotografIn unbekannt, Wien, 1941. ÖNB, Bildarchiv Grafiksammlung.
Widerstand von Frauen gegen das NS-Regime

Die Zahlen, die sich zum <<Widerstand gegen das NS-Regime>> erheben lassen, scheinen eine geringere Beteiligung von Frauen zu belegen: So lag etwa der Anteil bei den wegen Hochverrat angeklagten Frauen am Wiener Oberlandesgericht lediglich bei 12,3 Prozent (341 Frauen). Dieses Ungleichgewicht ist unter anderem mit dem Geschlechterbild der verfolgenden NS-Institutionen und den gesellschaftlichen Rollenbildern zu erklären. Weibliche Regimegegnerinnen wurden als weitaus weniger gefährlich für den NS-Staat angesehen als männliche Widerstandskämpfer. Sie wurden lediglich als Helferinnen und Unterstützerinnen gesehen. Auch im Nachkriegsösterreich galt als Widerstand lediglich der Kampf mit der Waffe. Aufgaben, die meist von Frauen ausgeführt wurden, wie die Versorgung und das Verstecken von verfolgten WiderstandskämpferInnen und Angehörigen, gerieten damit aus dem Blick. Mit einem umfassenderen Widerstandsbegriff erhöht sich der weibliche Anteil an Widerstandshandlungen, wenngleich er sich nicht (mehr) zahlenmäßig fassen lässt.

AutorInnen