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Otto Mühl während des Happenigs, Gasthaus ”Im Grünen Tor”, Lerchenfelderstraße in Wien. ZOCK Festival, Felix Waske, 21.04.1967. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Wiener Aktionismus

National und international bekannt wurde der Wiener Aktionismus durch die Aktion „Kunst und Revolution“, besser bekannt unter dem Namen „Uni-Ferkelei“, die am 7. Juni 1968 im Hörsaal 1 des NIG (Neues Institutsgebäude) der Universität Wien stattfand. Beteiligt daran waren Günter Brus, Otto Muehl, Peter Weibel und Oswald Wiener. Brus und Wiener wurde wegen Herabwürdigung von österreichischen Staatssymbolen und Gotteslästerung verurteilt und emigrierten, um der Haftstrafe zu entgehen, ins Exil nach Berlin.

Peter Weibel prägte 1969 den Begriff Wiener Aktionismus für diese Künstlergruppe die ausgehend von der US-amerikanischen Happening und Fluxusbewegung eine eigenständige über die Malerei hinausgehende Form der Kunst entwickelte. Im Zentrum standen Aktionen mit realen Körpern. „Ihr Anliegen war eine durch die künstlerische Form intensivierte und solcherart Bewusstsein schaffende ‚direkte’ Konfrontation mit der sinnlich wie psychisch erfahrbaren Realität, und zwar in all ihren – auch tragischen, schwer erträglichen sowie vor allem gesellschaftlich verdrängten – Aspekten.“ Ist auf der Homepage des mumok, das als internationales Kompetenzzentrum für Wiener Aktionismus gilt zu lesen.

Zum Kern der Wiener Aktionisten zählen Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler. Der Wiener Aktionismus steht in Verbindung zur Wiener Gruppe und anderen Wiener Intellektuellen und Künstlern jener Zeit, der durchwegs männlich dominiert war. Einzig Valie Export konnte sich als Künstlerin behaupten und reüssieren.

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