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Ortstafelkonflikt

Die Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 ließ Kärnten ungeteilt, da auch die Hälfte der slowenischsprachigen BewohnerInnen der Abstimmungszone A für einen Verbleib bei Österreich gestimmt hatte. Dies wurde nicht zuletzt mit Zugeständnissen an die Minderheit erreicht, die allerdings nicht eingelöst wurden. Auch der Beitrag der SlowenInnen am Wiederentstehen Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nicht gedankt. Dass der Artikel 7 des <<österreichischen Staatsvertrags>> von 1955 für die gemischtsprachigen Gebiete zweisprachige topographische Aufschriften verlangte, wurde nicht umgesetzt.

Mehr als 50 Jahre nach der Volksabstimmung versuchte die Regierung Bruno Kreisky, auf der Basis der Volkszählung von 1961 in den Orten mit zumindest 20% Minderheitsbevölkerung zweisprachige Ortstafeln durchzusetzen. Das traf auf 205 Ortschaften in 36 Gemeinden zu. Nach ersten Unruhen im September 1972 brach im Oktober der „Ortstafelsturm“ los. Die neuen zweisprachigen Tafeln wurden demontiert oder beschädigt, die Tafeln schließlich vor dem Amt der Kärntner Landesregierung abgeladen. Der Zorn entlud sich gegenüber Landeshauptmann Hans Sima und Bundeskanzler Kreisky.

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